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Die in Westaustralien geborene Sängerin Lucy Schneider schloss ihr Masterstudium im Fach Operngesang am Melbourne Conservatorium of Music mit Auszeichnung ab; zuvor hatte sie an der Western Australian Academy of Performing Arts einen Bachelor of Music mit Schwerpunkt Gesang erworben.

 

Derzeit bereitet sie sich auf ihr bevorstehendes Debüt als Gilda in Verdis „Rigoletto“ und als Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ bei den Wiener Festspiele vor. Ihr internationales Operndebüt gab sie 2023 als Najade in Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ beim Berliner Opernfestival in Deutschland.

Seitdem hat sie die Hauptrolle der Gretel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ gesungen, bei der Lyric Opera of Melbourne die Rolle der Vicki in der zeitgenössischen australischen Oper „The Children’s Bach“ verkörpert und die Rolle der Echo in Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ mit Dramatic Voices Berlin übernommen. Vor ihren internationalen Engagements sang sie mehrere Hauptrollen in ganz Australien, darunter die Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“, die Cendrillon in Massenets „Cendrillon“, die Helena in Brittens „Ein Sommernachtstraum“, die Meg in Adamos „Little Women“, die Dido in Purcells „Dido und Aeneas“ sowie die Spring in Bruckners „Der selbstsüchtige Riese“ an der Victorian Opera.

 

Neben ihren Opernauftritten war Lucy die Solistin bei der viktorianischen Premiere von Howard Goodalls Oratorium „Eternal Light“ und wurde mit einer Reihe nationaler Auszeichnungen geehrt. Dazu zählen der Publikumspreis des Deutsch-Australischen Opernstipendiums 2025, der „Opera Scholars Australia Aria Award“ 2023 sowie die Auszeichnung „Stipendiatin des Jahres“. Zudem erhielt sie ein Stipendium bei den renommierten Acclaim Awards, was ihr 2025 eine Fortbildung im Belcanto-Gesang in Italien ermöglichte.

Lucy Schneider

 

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